Monatsarchiv für Juni 2004

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Tag 5: Erste Eindrücke von Shanghai

Ok, so langsam gewöhnt sich mein Körper an die neue Zeit. Ich bin schon vor zehn aufgestanden. Kompliment.

Na gut, ich habe Hunger und möchte mir das Frühstück mal ansehen. Und das gibt es in Hotels üblicherweise ja nur bis zehn. Den ganzen Beitrag lesen »

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Geschrieben von weltspion am 30. Juni 2004 | Abgelegt unter Asien 2004, Reiseberichte, Reisen | | Keine Kommentare

Tag 4: Reise von Bangkok nach Shanghai

Ich bin wieder spät eingeschlafen, doch heute muss ich wegen des Weiterfluges früh raus. Ich stehe etwas gerädert unter der Dusche, als das Telefon klingelt.

Es ist die Concierge. Mein Flug verspätet sich um zwei Stunden. Hätte ich mich doch noch mal umgedreht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Geschrieben von weltspion am 29. Juni 2004 | Abgelegt unter Asien 2004, Reiseberichte, Reisen | | Keine Kommentare

Tag 3: Bangkok

Die Zeitumstellung bringt einen doch ganz schön durcheinander. Ich bin erst gegen fünf Uhr früh eingepennt und habe entsprechend den halben Tag verschlafen.

Meine Reise geht nach Bangkok nach Shanghai (6 Nächte), Seoul (3 Nächte), Tokio (4 Nächte), Hongkong (4 Nächte) du wieder zurück nach Bangkok (4 Nächte). Für den letzten Aufenthalt in Bangkok habe ich noch keine Unterkunft (der Rest ist schon per Internet gebucht). Ich schau mir heute daher mal die Sukhumvit Road an. Den ganzen Beitrag lesen »

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Geschrieben von weltspion am 28. Juni 2004 | Abgelegt unter Asien 2004, Reiseberichte, Reisen | | Keine Kommentare

Tag 1 + 2: Anreise von Hamburg nach Bangkok

Nun geht sie also los, meine dreiwöchige Asienrundreise. Ich werde über Bangkok dann Shanghai und Tokio besuchen, dazu zwei Stopovers in Seoul und Hongkong (wenn man schon mal da ist). Die Langstrecke nach Asien rein war über Bangkok am günstigsten. Den ganzen Beitrag lesen »

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Geschrieben von weltspion am 27. Juni 2004 | Abgelegt unter Asien 2004, Reiseberichte, Reisen | | Keine Kommentare

Asien 2004: Die Reiseroute

26.06.2004 - Anreise von Hamburg via Frankfurt nach Bangkok
27.06.2004 - Ankunft in Bangkok (Königreich Thailand)
29.06.2004 - Weiterreise nach Shanghai (Volksrepublik China)
05.07.2004 - Weiterreise nach Seoul (Republik Korea)
08.07.2004 - Weiterreise nach Tokio (Japan)
12.07.2004 - Weiterreise nach Hongkong (Sonderverwaltungsregion, VR China)
14.07.2004 - Tagesfahrt nach Macau (Sonderverwaltungsregion, VR China)
16.07.2004 - Weiterreise nach Bangkok (Königreich Thailand)
20.07.2004 - Rückreise von Bangkok via Frankfurt nach Hamburg

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Geschrieben von weltspion am 26. Juni 2004 | Abgelegt unter Asien 2004, Reiseberichte, Reisen | | Keine Kommentare

Die Lufthansa und ihre jungen Flotten

Als ich kürzlich mich durch die Lufthansa-Webseite klickte, um etwas über die Sitzpläne der Flugzeuge zu erfahren, stolperte ich mit etwas überraschten Augen über die dortige Aussage, dass die Lufthansa über eine der jüngsten Flotten verfüge. Die jungen Flugzeuge lernt man als Kunde der Lufthansa leider nicht häufig kennen, es sei denn, man fliegt mal Langstrecke nach Südamerika oder Ostasien im Airbus 340-600.

Wenn immer ich ein einem Lufthansaflieger saß, dann entweder auf kurzen Strecken gerne in der Boeing 737-500, die seit 1992 ncht mehr gebaut wird und somit im besten Fall 12 Jahre alt ist oder in einer ollen 747-400, in der noch Röhrenmonitore oft mit rosa oder grünen Flimmerbildern vor sich hin senden. Ich entdeckte zufällig auch die Ecke des Filmvorführeres: Ein Stapel mit VHS-Videorekordern sorgt im Jahre 2004 letztendlich für des Publikums Entspannung. Das Fluggerät hatte also auch schon ein paar Tage mehr auf dem Buckel, obgleich die 747-400 immerhin noch gebaut wird. Das aber auch schon seit 10 Jahren.

Dazu kommt noch, dass der Service gerne harsch ist, der Sitzabstand knapp bemessen und - siehe oben - das Unterhaltungsprogramm über die Filme hinaus sehr mager ist. Auf kurzen Strecken mag man sich noch durch die große Anzahl der möglichen Flugverbindungen vertrösten lassen, auf der Langstrecke zieht das Argument jedoch nicht mehr.

Nie wird man auf asiatischen Airlines mit einem verkrampften, aufoktroierten Lächeln routinemäßig so abgefertigt, wie es bei der Lufthansa gerne passiert. Der Sitzabstand ist bei der Thai International Airways locker um 10 Zentimeter größer. Und bei Singapore Airlines gibt es sogar in jedem Sitz ein LCD-Bildschirm mit individuell wählbarem Videoprogramm und eingebautem Nintendo Gameboy als Bonus. Das ganze nicht in der Business Class, sondern in Economy.

Die beiden Airlines seinen hier nur genannt, da sie mit der Lufthansa Codeshare-Flüge anbieten. Man bucht also Lufthansa, der Flug wird jedoch für den gleichen Preis durch die besseren Airlines durchgeführt. Das finde ich interessant. Denn auch Thai Kunde könnte in einem Lufthansa-Vogel sitzen, wenn er Pech hat.

Es ist bekannt, dass bei der Lufthansa nur die Business Class so richtig profitabel ist und somit von der Lufthansa ein Klassenunterschied forciert wird.

Bleibt also die Frage: Wann tauscht die Lufthansa wenigsten das rostige Fluggerät gegen modernes Material mit zeitgemäßer Ausstattung aus oder modernisiert bestehendes zumindest, anstatt den sowieso schon übersatten Lufthansa-Mitarbeitern immer mehr von der Gewerkschaft eingefordertes und somit unsinniges Geld in den Rachen zu werfen?

Nur eine international wettbewerbsfähige Lufthansa lässt uns Deutsche auch noch morgen kraftvoll Mercedes fahren. Wer geht schon gerne zu Fuß zum Flughafen?

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Geschrieben von weltspion am 19. Juni 2004 | Abgelegt unter Reisetipp, Wirtschaft, national | | Keine Kommentare

Glücklich am Ziel mit der richtigen Speise

Die Urlaubszeit steht vor der Tür, das Konto ist mit dem dreizehnten Gehalt gefüllt und in Deutschland wieder nur Regen - der Gedanke an eine Fernreise ist da nicht weit.

Sechzig sind wir auch noch nicht, also wozu Neckermann und TUI bemühen, wenn man doch mit einem Flug ins Blaue viel mehr erleben kann. Nur fangen dann die Probleme auch schon an: Dutzende Luftfahrtgesellschaften mit den unterschiedlichsten Streckenführungen, verschiedensten Flugzeugtypen und unterschiedlichsten Serviceklassen für jeweils ungefähr den gleichen Preis.

Fliege ich nun lieber mit United Airlines oder bietet Singapore Airlines mehr für’s Geld für den Economy-Flug von Frankfurt nach New York? Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, sagt man. Doch wer in diesem Fall vor der Buchung besser informiert ist, spart sich unter Umständen so manche Gliederschmerzen oder gar schlaflose Nacht. Und eine solche Nacht kann schnell einen halben Urlaubstag kosten. Betonung auf die Kosten.

Wer nicht gerade Frequent Traveller ist und schon so manche eigene Erfahrung sammeln durfte, dem helfen die Seiten von Skytrax ein Stückchen weiter. Dort wird Jahr für Jahr die Servicequalität der einzelnen Fluggesellschaften nach Serviceklassen unterteilt ermittelt. Dazu kommen Umfragen der Passagiere zur Qualität der Flughäfen, Lounges, Sicherheit und mehr. Denn machmal sind zwei Zentimeter mehr Beinfreiheit schon ein Segen. Und das flimmerfreie Inseat-Videoprogramm wirkt womöglich wunderbar einschläfernd.

Hilft dies im konkreten Fall nicht weiter (da man entweder kurzwüchsig ist oder über Nerven aus Stahl verfügt), gibt es nur noch einen Gradmesser: Der Gaumen. Und auch hier hat sich im Internet bereits jemand gefunden, welcher die Problematik ausreichend erkannt hat. Das Team von Airlinemeals analysiert mit Unterstützung seiner Leser fast jede servierte Speise.

Das sollte dann die letzten Entscheidungszweifel ausräumen. Dann heißt es nur noch: Guten Flug, viel Appetit und einen erholsamen Urlaub.

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Geschrieben von weltspion am 14. Juni 2004 | Abgelegt unter Reisetipp, Weblinks | | Keine Kommentare

Have you been war driving yet?

Der letzte Trend scheint es nun auch in Deutschland zu sein, War-Driving zu praktizieren. Das hat mit Krieg nur etwas im Ansatz zu tun, denn War-Driving beschreibt das Aufspüren von drahtlosen Computer-Netzwerkzugängen (WLAN -Access-Points bzw. AP genannt) aus dem Auto heraus. Eigentlich benötigt man nur ein Notebook mit WLAN-Karte, eine Sniffer-Software wie Netstumbler und natürlich ein Auto. Und auf geht’s.

Sobald ein Access Point gefunden wurde, wird flugs der Wagen in der Nähe geparkt und das Websurfen kann kostenfrei und dazu völlig anonym beginnen. Mittlerweile gibt es schon Listen, die die genaue Position des freien Access Points kennzeichnen. Findige War-Driver kombinieren dazu ihren Sniffer mit einer GPS-Lösung (ahnlich dem Navigationssystem im Auto), die die Koordinaten der gefundenen AP ebenfalls gleich abspeichert. Im Zweifel benötigt man hierzu gerade mal einen jackentaschengroßen Pocket PC.

Für den Access Point Besitzer kann man nur hoffen, dass er einen Flatrate-Vertrag hat. Sonst wird es unter Umständen am Monatsende überraschend teuer (sehen wir an dieser Stelle ceteris paribus mal von illegalen Aktivitäten während der Sitzung des Eindringlings ab).

Doch selber schuld an dieser Stelle. Denn alle AP-Systeme bieten eigentlich Schutzmechanismen, die ein so einfaches Eindringen in das System verhindern. Doch dieses sind bei Werksauslieferung oft ausgeschaltet, um ein einfaches und marketinggerechtes Plug-and-Play zu ermöglichen. Und frei nach dem Motto ‘never touch a running system’ erfolgt oft beim neuen Besitzer nach dem ‘plug’ einzig noch das ‘play’. Und somit werden dann selbst von einfachen Verschlüsselungsmechanismen wie zum Beispiel WEP vorsichtshalber mal die Finger gelassen.

Laut einer nicht-repräsentativen Untersuchung werden erstaunliche 2/3 der Access Points in Deutschland ohne Schutz als offenes Relay betrieben. Zumindest ist dies ein Zeichen der fortgeschrittenen Durchdringung in der Gesellschaft von drahtlosen Netzwerkanwendungen, denn technisch versierte Anwender würden sicherlich einen stärkeren Gedanken der Sicherheitaspekte zuteil werden lassen, als dies die nur konsumierende Aldi-Kunden- und Computer-Bild-Leser-Fraktion jemals im Ansatz auch nur könnte oder wollte.

Der War-Driver dankt es.

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Geschrieben von weltspion am 13. Juni 2004 | Abgelegt unter Computer, Gesellschaft, Internet | | Keine Kommentare

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