Archiv für die Kategorie 'Reisetipp'

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Mein letzter Flug mit TUIfly

Vorgestern stellte sich heraus, dass ich heute dringend von Hamburg aus nach Köln muss. Einen Rückflug ab Düsseldorf habe ich noch, fehlt noch der Hinweg morgens. Also schnell die Flüge geprüft: Oneway wollte Lufthansa €255 haben, TUIfly nur €144. Da fällt die Entscheidung nicht zu schwer, also habe ich über mein Reisebüro online den X3-Flug gebucht, Flugnummer X31273 um 7:00 Uhr vom HAM nach CGN.

In der Bestätigung lese ich, dass man mindestens 45 Minuten vor Abflug einchecken muss. Da bin ich als Statuskunde der Lufthansa natürlich recht verwöhnt. Aber siehe da, der Check-in geht angeblich auch online.

Da ich nur Handgepäck habe, ist das meine Option. Website aufgerufen, Flugdaten eingegeben, Reservierung wird gefunden, die Flugbuchung jedoch nicht. Ich probiere es über den Tag noch paar mal, dann wird es mir zu bunt und rufe die Hotline unter einer 01805-Nummer an: Tja, ich wäre schon auf dem Flug gebucht, alles wäre ok, nur einchecken könne man mich nicht. Da müsse ich eine 0900-Nummer anrufen. Aha.

Ich greife zu meinem Festnetz und wähle die Nummer: “Dieser Dienst ist für Ihren Anschluss nicht freigeschaltet”. Stimmt, beim Abschluss des Vertrages habe ich alle Porno-Nummern sperren lassen, da diese bis zu €100 pro Minute kosten können.

Ok, ich greife zum Handy. Es kommt die Ansage “dieser Anruf kostet €2,39 pro Minute”. Sofort lege ich auf. Ja geht es denn noch? TUIfly hat ein Problem mit seinem Webserver respektive Buchungssystem (wird übrigens bei KLM gehostet) und ich soll dafür, dass der von TUIfly explizit angebotene Online-Checkin-Service nicht funktioniert auch noch horrende Gebühren bezahlen? Unglaublich frech.

Ich verzichte auf das Einchecken, bin dann tatsächlich um 6:15 Uhr am Flughafen und wühle mich durch die Schlangen voller Touristen, von denen jeder zweite beim Security-Check mindestens zwei Liter Wasser und Parfum im Handgepäck hat. So passt es dann am Ende wieder mit der Zeit, es geht direkt in den Flieger.

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Geschrieben von weltspion am 26. November 2008 | Abgelegt unter Allgemein, Gesellschaft, Internet, Luftverkehr, New York City 2004, Politik, Reiseberichte, Reisen, Reisetipp, national | | Keine Kommentare

Miles and More vs. Aeroplan - ein Vergleich

In den Vielfliegerforen des Internets werden häufig die Vielfliegerprogramme der einzelnen Airlines diskutiert. Viele User haben ihre ganz persönlichen Lieblinge, doch wenn die Frage nach dem objektiv besten Vielfliegerprogramm kommt, dann wird gerne das Programm Aeroplan von Air Canada genannt.

Zusammen mit der Lufthansa ist Air Canada der Star Alliance angeschlossen, so dass auch auf Lufthansaflügen Aeroplan-Meilen gesammelt werden können. Und bereits ab 35000 Statusmeilen bekommt man den begehrten Gold-Status, der weltweit den Zugang in die Star-Alliance-Partner-Lounges erlaubt. Bei der heimischen Lufthansa benötigt man annähernd die vierfache Menge. Da kommt man als Deutscher schnell auf die Idee, den Anbieter zu wechseln.

Doch ganz so einfach ist der Vergleich nicht. Denn bei näherer Betrachtung stellt man schnell fest, dass Lufthansa seine Flüge deutlich besser vergütet als Air Canada.

In diesem Beitrag soll der Versuch unternommen werden, mit einem möglichst realistischen Fallbeispiel die Unterschiede in der Vergütung der beiden Programme zumindest in groben Zügen aufzuzeigen.

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Geschrieben von weltspion am 19. Juli 2008 | Abgelegt unter Luftverkehr, Reisen, Reisetipp | | 1 Kommentar

Lufthansa Buchungsklassen

Manchmal ist es schon enttäuschend, wenn man auf seinen Miles-and-More-Kontoauszug schaut: Durch halb Europa geflogen und doch nur 125 Meilen dafür bekommen. Das ist dann besonders ärgerlich, wenn nur noch ein paar Meilen für eine Prämienbuchung oder den Status fehlten.

Dabei gibt es nicht für alle günstigen Flüge nur sparsam Meilen: Der Unterschied für einen Langstreckenflug zwischen den Buchungsklassen W und V macht unter Umständen bei der Buchung nur ein paar Euro aus, der Unterschied bei der Meilengutschrift ist jedoch deutlich.

Ein Beispiel: Düsseldorf - New York
   Buchungsklasse W  €432   3.744 Meilen
   Buchungsklasse V   €555   7.486 Meilen

Zudem ist der V-Tarif als Upgrade in einen Business-Class umwandelbar, der W-Tarif hingegen nicht. Auch das ist ärgerlich, wenn man mit seinen vorhandenen Meilen oder eVoucher ein Upgrade durchführen wollte, dies jedoch beim günstigsten Tarif nicht möglich ist.

Die nachfolgende Übersicht zeigt alle bei der Lufthansa verwendeten Buchungsklassen und deren Eigenschaften.

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Geschrieben von weltspion am 5. Mai 2008 | Abgelegt unter Reisen, Reisetipp | | 10 Kommentare

Sitzguru

Wann immer man eine längere Flugreise macht, kann es nicht ganz unwichtig werden, auf welchem Platz man im Flugzeug sitzt. Denn auch für das gleiche Geld gibt es völlig unterschiedliche Plätze.

Es gibt zwar zwei (Economy und Business) bzw. mitunter auch drei Klassen an Bord (zusätzlich First), doch auch innerhalb einer Klasse große Unterschiede, die nicht vom Preis abhängig sind (preisrelevant ist in erster Linie die Umbuchbarkeit eines Tickets). Bei vielen Buchungsportalen kann man bereits bei oder direkt nach der Buchung seinen gewünschten Sitzplatz in einem Sitzplan festlegen. Nur leider sind die dort angezeigten Sitzpläne für den unerfahrenen Reisenden nur bedingt aussagekräftig, zeigen Sie doch einige wesentliche Details nicht an.

Interessant sind zum Beispiel in der Economy Class die Sitze an den Notausgängen. Nicht, um im Falle eines Falles schneller dem Ungemach zu enkommen, sondern ganz einfach weil die Sitzreihenabstände dort viel größer sind.

Man mag es kaum glauben, aber auch in der Business Class haben die Sitze eine ganz unterschiedliche Qualität. Den ganzen Beitrag lesen »

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Geschrieben von weltspion am 5. Februar 2008 | Abgelegt unter Luftverkehr, Reisetipp, Weblinks | | Keine Kommentare

Die Lufthansa und ihre jungen Flotten

Als ich kürzlich mich durch die Lufthansa-Webseite klickte, um etwas über die Sitzpläne der Flugzeuge zu erfahren, stolperte ich mit etwas überraschten Augen über die dortige Aussage, dass die Lufthansa über eine der jüngsten Flotten verfüge. Die jungen Flugzeuge lernt man als Kunde der Lufthansa leider nicht häufig kennen, es sei denn, man fliegt mal Langstrecke nach Südamerika oder Ostasien im Airbus 340-600.

Wenn immer ich ein einem Lufthansaflieger saß, dann entweder auf kurzen Strecken gerne in der Boeing 737-500, die seit 1992 ncht mehr gebaut wird und somit im besten Fall 12 Jahre alt ist oder in einer ollen 747-400, in der noch Röhrenmonitore oft mit rosa oder grünen Flimmerbildern vor sich hin senden. Ich entdeckte zufällig auch die Ecke des Filmvorführeres: Ein Stapel mit VHS-Videorekordern sorgt im Jahre 2004 letztendlich für des Publikums Entspannung. Das Fluggerät hatte also auch schon ein paar Tage mehr auf dem Buckel, obgleich die 747-400 immerhin noch gebaut wird. Das aber auch schon seit 10 Jahren.

Dazu kommt noch, dass der Service gerne harsch ist, der Sitzabstand knapp bemessen und - siehe oben - das Unterhaltungsprogramm über die Filme hinaus sehr mager ist. Auf kurzen Strecken mag man sich noch durch die große Anzahl der möglichen Flugverbindungen vertrösten lassen, auf der Langstrecke zieht das Argument jedoch nicht mehr.

Nie wird man auf asiatischen Airlines mit einem verkrampften, aufoktroierten Lächeln routinemäßig so abgefertigt, wie es bei der Lufthansa gerne passiert. Der Sitzabstand ist bei der Thai International Airways locker um 10 Zentimeter größer. Und bei Singapore Airlines gibt es sogar in jedem Sitz ein LCD-Bildschirm mit individuell wählbarem Videoprogramm und eingebautem Nintendo Gameboy als Bonus. Das ganze nicht in der Business Class, sondern in Economy.

Die beiden Airlines seinen hier nur genannt, da sie mit der Lufthansa Codeshare-Flüge anbieten. Man bucht also Lufthansa, der Flug wird jedoch für den gleichen Preis durch die besseren Airlines durchgeführt. Das finde ich interessant. Denn auch Thai Kunde könnte in einem Lufthansa-Vogel sitzen, wenn er Pech hat.

Es ist bekannt, dass bei der Lufthansa nur die Business Class so richtig profitabel ist und somit von der Lufthansa ein Klassenunterschied forciert wird.

Bleibt also die Frage: Wann tauscht die Lufthansa wenigsten das rostige Fluggerät gegen modernes Material mit zeitgemäßer Ausstattung aus oder modernisiert bestehendes zumindest, anstatt den sowieso schon übersatten Lufthansa-Mitarbeitern immer mehr von der Gewerkschaft eingefordertes und somit unsinniges Geld in den Rachen zu werfen?

Nur eine international wettbewerbsfähige Lufthansa lässt uns Deutsche auch noch morgen kraftvoll Mercedes fahren. Wer geht schon gerne zu Fuß zum Flughafen?

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Geschrieben von weltspion am 19. Juni 2004 | Abgelegt unter Reisetipp, Wirtschaft, national | | Keine Kommentare

Glücklich am Ziel mit der richtigen Speise

Die Urlaubszeit steht vor der Tür, das Konto ist mit dem dreizehnten Gehalt gefüllt und in Deutschland wieder nur Regen - der Gedanke an eine Fernreise ist da nicht weit.

Sechzig sind wir auch noch nicht, also wozu Neckermann und TUI bemühen, wenn man doch mit einem Flug ins Blaue viel mehr erleben kann. Nur fangen dann die Probleme auch schon an: Dutzende Luftfahrtgesellschaften mit den unterschiedlichsten Streckenführungen, verschiedensten Flugzeugtypen und unterschiedlichsten Serviceklassen für jeweils ungefähr den gleichen Preis.

Fliege ich nun lieber mit United Airlines oder bietet Singapore Airlines mehr für’s Geld für den Economy-Flug von Frankfurt nach New York? Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, sagt man. Doch wer in diesem Fall vor der Buchung besser informiert ist, spart sich unter Umständen so manche Gliederschmerzen oder gar schlaflose Nacht. Und eine solche Nacht kann schnell einen halben Urlaubstag kosten. Betonung auf die Kosten.

Wer nicht gerade Frequent Traveller ist und schon so manche eigene Erfahrung sammeln durfte, dem helfen die Seiten von Skytrax ein Stückchen weiter. Dort wird Jahr für Jahr die Servicequalität der einzelnen Fluggesellschaften nach Serviceklassen unterteilt ermittelt. Dazu kommen Umfragen der Passagiere zur Qualität der Flughäfen, Lounges, Sicherheit und mehr. Denn machmal sind zwei Zentimeter mehr Beinfreiheit schon ein Segen. Und das flimmerfreie Inseat-Videoprogramm wirkt womöglich wunderbar einschläfernd.

Hilft dies im konkreten Fall nicht weiter (da man entweder kurzwüchsig ist oder über Nerven aus Stahl verfügt), gibt es nur noch einen Gradmesser: Der Gaumen. Und auch hier hat sich im Internet bereits jemand gefunden, welcher die Problematik ausreichend erkannt hat. Das Team von Airlinemeals analysiert mit Unterstützung seiner Leser fast jede servierte Speise.

Das sollte dann die letzten Entscheidungszweifel ausräumen. Dann heißt es nur noch: Guten Flug, viel Appetit und einen erholsamen Urlaub.

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